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Dienstag, 27. Dezember 2011

Chronologische Liste der deutschen UNESCO-Welterbestätten

• Aachener Dom (1978)
• Speyerer Dom (1981)
• Würzburger Residenz und Hofgarten (1981)
• Wallfahrtskirche "Die Wies" (1983)
• Schlösser Augustusburg und Falkenlust in Brühl (1984)
• Dom und Michaeliskirche in Hildesheim (1985)
• Römische Baudenkmäler, Dom und Liebfrauenkirche von Trier (1986)
• Hansestadt Lübeck (1987)
• Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin (1990)
• Kloster Lorsch (1991)
• Bergwerk Rammelsberg und Altstadt von Goslar (1992) mit Oberharzer Wasserregal (Erweiterung 2010)
• Altstadt von Bamberg (1993)
• Klosteranlage Maulbronn (1993)
• Stiftskirche, Schloss und Altstadt von Quedlinburg (1994)
• Völklinger Hütte (1994)
• Grube Messel (1995)
• Das Bauhaus und seine Stätten in Weimar und Dessau (1996)
• Kölner Dom (1996)
• Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg (1996)
• Klassisches Weimar (1998)
• Wartburg (1999)
• Museumsinsel Berlin (1999)
• Gartenreich Dessau-Wörlitz (2000)
• Klosterinsel Reichenau (2000)
• Industriekomplex Zeche Zollverein in Essen (2001)
• Altstädte von Stralsund und Wismar (2002)
• Oberes Mittelrheintal (2002)
• Rathaus und Roland in Bremen (2004)
• Muskauer Park (2004)
• Grenzen des Römischen Reiches: Obergermanisch-raetischer Limes (2005)
• Altstadt von Regensburg mit Stadtamhof (2006)
• Siedlungen der Berliner Moderne (2008)
• Wattenmeer (2009)

Quelle: www.icomos.de

Montag, 26. Dezember 2011

Ehemalige Zollvereiner haben ein Buch über ihre Arbeit auf der Kokerei geschrieben

Wer sich näher mit der Arbeit der Leute auf der Kokerei in der Zeche Zollverein beschäftigen möchte, bekommt nun Informationen aus erster Hand: ehemalige Zollvereiner berichten in einem Buch über ihre Arbeit.

Link zum Artikel

„Die Kokerei auf Zollverein“, erscheint im Klartext-Verlag und ist bereits das zweite Buchprojekt von Eitel Mantowski:

Samstag, 24. Dezember 2011

In Speyer vom Dom zum Kloster -Jedermann-Wanderungen-

Fünf „Jedermann-Wanderungen“ auf dem Pfälzer Jakobsweg vom Kaiserdom in Speyer zum Kloster Hornbach bei Zweibrücken veranstaltet der Pfälzerwaldverein im Jahr 2012. Die fünf Etappen mit Distanzen zwischen 18 und 22 Kilometern sind nicht alle direkt miteinander verbunden: Sie führen von Speyer nach Germersheim (21. April), Landau nach Bad Bergzabern (19. Mai), Bad Bergzabern nach Bruchweiler (16. Juni), Fischbach nach Kröppen (22. September) und von Kröppen nach Hornbach (20. Oktober).

Die Teilnehmer können sich bereits am 10. März (Ort noch nicht festgelegt) bei einem „Jedermann-Wandertreffen“ über den genauen Ablauf informieren.

Quelle: Wormser Zeitung: SPEYER/RHEIN-NECKAR

Freitag, 23. Dezember 2011

künftiges Weltkulturerbe

Was wäre das deutsche Leben ohne Brot? Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks, der die deutsche Brotvielfalt von der Unesco als Weltkulturerbe schützen lassen will, lässt alle deutschen Sorten im "Deutschen Brotregister" registrieren. Das ist mal eine Idee!

Hier der Link zum kompletten Artikel; erschienen im Hamburger Abendblatt:

Link

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Ein Last-Minute Weihnachtsgeschenk

Wer noch nach einem geeigneten Last-Minute-Weihnachtsgeschenk für Kulturliebhaber sucht: Die Jahreskarte zu allen Ausstellungen der Völklinger Hütte kostet 25,- Euro und macht sich recht gut unterm Weihnachtsbaum. Mit PopArt von Mel Ramos und der neuen Asterix-Ausstellung verlockt das Weltkulturerbe auch zu kulturellen Ausflügen "zwischen den Tagen".

Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist weltweit das einzige Eisenwerk aus der Blütezeit der Industrialisierung, das vollständig erhalten ist. Nach der Stilllegung der Roheisenproduktion im Jahr 1986 wurde die Völklinger Hütte 1994 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

Außerdem gibt es spannende Ausstellungen:
Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte präsentiert ab dem 17. Dezember die Ausstellung "Asterix & Die Kelten". In der Gebläsehalle sind bis zum 9. April mehr als 300 Ausstellungsstücke rund um den Comic-Helden neben archäologischen Funden aus der Zeit des Gallischen Krieges zu sehen, teilten die Veranstalter mit. Nach der großen Kelten-Schau mit 200.000 Besuchern, die im August endete, gehe es nun um die keltischen Wurzeln von Asterix und Obelix.

Eine Entdeckungsreise durch die Geschichte von Kelten und Römern mache den keltischen Ursprung des Asterix-Mythos nachvollziehbar, hieß es. Dabei seien Zeichnungen und Szenarien der Asterix-Väter René Goscinny und Albert Uderzo zu sehen, die Entstehung eines Asterix-Comics, Asterix-Figuren in berühmten Gemälden sowie Computerspiele mit dem kleinen Gallier. Die Ausstellung im Weltkulturerbe Völklinger Hütte entstand in Kooperation mit Les Éditions Albert-René/Goscinny-Uderzo.

Öffnungszeiten: täglich 10 bis 18 Uhr (außer 24., 25. und 31. Dezember).

Quelle: saarlorlux/list/id/1251961 und epd.de

Ende und Anfang einer Ära

Heute habe ich einen Bericht auf der interessanten Website www.kultur-port.de über die Zeche Zollverein gefunden. Hier wird kurz zusammengefasst wie die Ära der damaligen größten und modernsten Steinkohleförderanlage der Welt endete und eine neue begann.


/www.kultur-port.de/index.php/kunst-kultur-news/4072-ende-und-anfang-einer-aera-vor-25-jahren-stilllegung-der-zeche-zollverein.html

Freitag, 16. Dezember 2011

Das Wunderwerk: Der Kölner Dom

Diesmal führt es mich nach Köln, wo ein unglaubliches Weltkulturerbe, nämlich der Kölner Dom steht. Er überragt die Stadt und ist Zentralpunkt für Köln.

An der Stelle nahe der Stadtmauer, wo heute der Dom steht, versammelten sich schon die ersten Christen der Stadt. Der erste Kirchenbau, von dem man weiß, wurde 870 vollendet und nannte sich karolingischer Dom. Dieser hatte schon an beiden Enden des Langhauses jeweils ein Querhaus und einen Chor. Um 960 wurden im Norden und Süden des Langhauses je ein Seitenschiff ergänzt. In dieser Form stand der Dom bis ins 13. Jahrhundert.



Foto: Thomas Wolf,
www.foto-tw.de



Man beschloss dann den größten Teil des Domes abzureißen und ihn neu zu bauen, da der Dom zum Wallfahrtsort geworden war. Erzbischof Rainald von Dassel hatte die Reliquien der Heiligen Drei Könige nach Köln gebracht. Leider brannte der ganze Dom ab, bei dem Versuch den Ostchor mit Brandabbruch abzureißen. So wurde 1248 der Grundstein für einen völlig neuen Dom gelegt. Dieser sollte im Stil der französischen Gotik gebaut werden. Vorbild dafür waren die Kathedralen von Amiens, Paris und Straßburg.

Schon 1322 wurde der Chor eingeweiht und man begann mit dem Bau des Südturms. Er wurde aber nicht fertig gestellt, vermutlich aus Geldmangel.

Als 1794 napoleonischen Revolutionstruppen nach Köln kamen, flohen der Erzbischof und Domkapitel. Der Dom wurde nicht mehr als Gotteshaus genutzt, sondern diente als Lagerraum und Pferdestall.

Die Liebe zum Dom ging bei den Kölner Bürgern soweit, dass sie 1841 den „Zentralen-Dombau-Verein“ gründeten und eine Menge Geld aufbrachten, um den Dom fertig stellen zu können.

Obwohl der Dom im Zweiten Weltkrieg von 14 Fliegerbomben getroffen wurde, hielt er den Erschütterungen stand. Es mussten zwar etliche Reparaturen vorgenommen werden, aber man kann den Dom in seiner vollen Schönheit noch heute bestaunen.

Im nächsten Blog schreibe ich darüber, was Sie alles im Dom besichtigen können.

Weitere Informationen über die Geschichte des Kölner Doms gibt es unter:
http://www.koeln.de/tourismus/sehenswertes/koelner_dom
http://www.koelner-dom.de/baugeschichte.html

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Ein Überblick über die deutschen Stätten

Auf der Seite von NTV gibt es eine kurze Übersicht aller deutsche aufgenommenen Weltkulturerbestätten mit wirklich ganz eindrucksvollen Bildern dazu.
Hier der Link

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Lichtwochen in Essen

Diese Woche ist meiner Co-Autorin eine aktuelle Information zu Essen über den Weg gelaufen. Und das passend zur jetztigen „dunklen Zeit“: es gibt die Lichterwochen in Essen. In der Zeit zwischen dem 30.Okt. und 7.Jan. 2012. kann man in der gesamten Innenstadt interessante Lichtinstallationen entdecken. Also eine wunderschöne Kombination zum Weihnachtsmarkt. Da kommt man bestimmt in Adventsstimmung.

Rund 600.000 LEDs sorgen in diesem Jahr nicht nur für 80 Prozent weniger Stromverbrauch, im Vergleich zu handelsüblichen Glühbirnen, sondern schaffen zudem zauberhafte und vorweihnachtliche Stimmung in der gesamten Essener Innenstadt. Wer in den kommenden Tagen einen Bummel durch die City unternimmt, wird neben vielen bekannten Leuchtmotiven auch drei Neuzugänge entdecken: Auf der oberen Kettwiger Straße sorgen brillantweiß strahlende Kugeln mit warmweiß und golden schimmernden Schwingen für eine anheimelnde Atmosphäre.
"Kosmische Wellen" nennen sich die neuen filigranen Motive. Nahezu puristisch mutet auch die neue Straßenüberspannung "Swing Glamour" an. Ein warmweiß-goldener Schimmer breitet sich mit märchenhaften Schwingen über das rege Treiben auf der beliebten Fußgängerzone in Höhe der I. Dellbrügge aus.
Unzählige Lichtpunkte und gekonnt geführte Lichterketten simulieren dazu einen einmaligen 3-D-Effekt. Einen ebensolchen erzielen auch die "Bilderrahmen", der letzte Neuzugang der diesjährigen Essener Lichtwochen. Inmitten warmweiß-golden schimmernder Rahmen erstrahlen auf der unteren Hälfte der Kettwiger Straße unzählige funkelnde Sterne. Kaum ein Symbol, das stärker für weihnachtliche Festlichkeit steht als diese Himmelskörper. Dank modernster Verarbeitungstechnik ist bei allen drei neuen Straßenüberspannungen kaum noch ein Rahmen sichtbar. Dadurch erhalten die Motive eine noch zierlichere und feinere Anmutung.

Quelle: http://www.mk-illumination.com/lichtwochen

Was ich auch empfehle: wer wetterfest ist, sollte sich auf jeden Fall eine Runde im Lichtrad gönnen. Der Ausblick ist es auf jeden Fall wert: http://lichtwochen.essen.de/de/lichtwochen_2011/lichtrad_1/lichtrad.html


Hier ein paar bildliche Eindrücke: http://lichtwochen.essen.de/de/lichtbilder_2011/lichtbilder.html

Ein Linktipp für diejenigen, die sich für Licht und Beleuchtung, LED, Energieeinsparung etc interessieren: http://www.2light4.com

Montag, 5. Dezember 2011

Der Veranstaltungslink der Zeche Zollverein - die schönste Zeche Deutschlands -

Wer sich über die aktuellen Veranstaltungen (derer es sehr vielfältige gibt) in der Zeche Zollverein informieren möchte klickt am besten auf diesen Link:
http://www.zollverein.de/agenda.php"

Sonntag, 4. Dezember 2011

Ein neuer 3D Film über die Zeche Zollverein

Gerade habe ich diesen Artikel gefunden:
http://www.emsdettenervolkszeitung.de/nachrichten/kultur/kudo/art1541,1486620.

Sicher ganz interessant, wenn man sehen möchte, wie das Areal früher ausgesehen hat und sich im Laufe der Zeit verändert hat.

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Was kann ich mir in Essen noch anschauen?

Ich habe mir einmal die Sehenswürdigkeiten in der Essener Innenstadt vorgenommen. Denn auch dort gibt es einige interessante Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Wenn man z.B. ein Wochenende für Essen einplant und das UNESCO Weltkulturerbe, den Zollverein besichtigt hat, gibt es noch einiges in der Stadt selber zu sehen. Hier eine Auswahl:
Beginnen möchte ich mit der Alten Synagoge. Sie wurde 1911-1913 erbaut und war damals eine der größten in Deutschland. Leider wurde sie 1938 im Inneren völlig zerstört, allerdings blieb ihr Äußeres unbeschädigt. Heute wird sie als Haus jüdischer Kultur genutzt. Sie ist Gedenkstätte und Begegnungszentrum und beherbergt eine Dauerausstellung zur jüdischen und deutsch-jüdischen Geschichte.
"Alte Synagoge" Essen, Steeler Straße 29/Edmund-Körner-Platz 1, 45127 Essen
Tel.
Um sich einen Überblick über die Entwicklung der letzten 1000 Jahre der Stadt Essen zu verschaffen, empfehle ich den Denkmalpfad in der Essener Innenstadt. Der Pfad besteht aus 35 Tafeln, die die Architektur- und Stadtgeschichte mit bereits nicht mehr bestehenden Gebäuden oder noch vorhandenen darstellt. Es werden Führungen von der Essen Marketing (EMG) angeboten. Infos dazu erhält man bei der Touristikzentrale.
Diese Zahlen fand ich sehr beeindruckend.
Der Rauminhalt des Essener Doms (Münsters) wird grob auf 45.000 m³ geschätzt, die Mauerwerksmasse auf etwa 10.000 m³. Das Bauwerk soll geschätzt 25.000 t wiegen. Die nach 1275 errichtete gotische Hallenkirche aus hellem Sandstein, wurde nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut. Im Dom ist die Goldene Madonna zu sehen, die älteste vollplastische Marienfigur der Welt.
Pfarramt, An St. Quintin 3, 45127 Essen, Tel:
Foto: Wikipedia
Zum Dom gehört natürlich auch ein Domschatz. Er ist die wichtigste Hinterlassenschaft des Essener Frauenstiftes, dessen Äbtissinnen vom 9. Jahrhundert bis um 1800 den Stift und die Stadt Essen regierten. Zu sehen gibt es wertvolle Reliquiare, ottonische Vortragekreuze, die älteste Lilienkrone der Welt und vieles mehr.
Burgplatz 2, 45127 Essen
Telefon
Hätten Sie gewusst, dass der größte Filmpalast Deutschlands in Essen steht?
Die legendäre Lichtburg ist ein wunderschöner denkmalgeschützter Filmpalast mit 1250 Sitzplätzen. Hier wird auch noch heute der rote Teppich bei Filmpremieren für internationale Stars ausgerollt. Es gibt auch eine Bühne, die für Konzerte, Lesungen, Kabarett und Schauspiel genutzt wird.
Kettwiger Straße 36, 45127 Essen
Telefon
Den meisten dürfte das Museum Folkwang bekannt sein, dass zwar nicht direkt in der Innenstadt zu finden ist, aber trotzdem hier erwähnt werden soll. Seit 1922 ist es in Essen und zählt durch seine hochkarätigen Stücke zu den bekanntesten Museen der klassischen Moderne. Es beherbergt eine hervorragende Sammlung zur deutschen und französischen Malerei des 19. Jahrhunderts, der klassischen Moderne sowie der Kunst nach 1945. Es gibt hier auch eine grafische Sammlung, sowie eine fotografische Sammlung, die zu den angesehensten in Europa zählt. Auf jeden Fall ein Besuch wert.
Museumsplatz 1
45128 Essen
Telefon
Und für alle Weihnachtsmarktfans bietet Essen einen Internationalen Weihnachtsmarkt, der entsprechende Geschenkideen und Kulinarisches aus aller Herren Länder anbietet.
17.11. bis 23.12.2011

Hier gibt es eine tolle Übersicht über alle Sehenswürdigkeiten in der Stadt auf einen Blick:
http://essen.de/de/Tourismus_1/Sehenswuerdigkeiten_1/die_essener_sehenswuerdigkeiten.html